Die vom ehemaligen Präsidenten Donald Trump ins Leben gerufene Idee einer Dividende von 2.000 US-Dollar für die Amerikaner hat Aufmerksamkeit erregt, ihre mögliche Umsetzung ist jedoch mit erheblichen Unsicherheiten behaftet. Der Schlüssel dazu ist die Möglichkeit, dass verheiratete Paare aufgrund von Einkommensgrenzen, die für gemeinsame Steuerpflichtige gelten, unverhältnismäßig vom Erhalt der Zahlung ausgeschlossen werden können.
Der Vorschlag und seine Unsicherheiten
Die vorgeschlagene Dividende, die ursprünglich im November 2025 diskutiert wurde, sah vor, die Einnahmen aus den Zöllen direkt an die Bürger auszuschütten. Trump deutete zwar an, dass Gutverdiener ausgeschlossen würden, spezifische Zulassungskriterien wurden jedoch nie offiziell definiert. Ökonomen haben bereits darauf hingewiesen, dass die Zolleinnahmen möglicherweise nicht ausreichen, um derart weit verbreitete Zahlungen zu finanzieren.
Die „Heiratsstrafe“ erklärt
Wenn frühere staatliche Ausschüttungen als Vorbild dienen, könnte die Dividende an das Haushaltseinkommen gekoppelt werden. Dies bedeutet, dass für verheiratete Paare, die gemeinsam einen Antrag stellen, möglicherweise strengere Beschränkungen gelten als für Alleinstehende. Wenn beispielsweise eine Obergrenze für das gemeinsame Einkommen von 100.000 US-Dollar festgelegt wird, könnte ein Paar, bei dem beide Ehepartner 58.000 US-Dollar verdienen, disqualifiziert werden – obwohl beide Ehepartner unter der hypothetischen Alleinverdienergrenze von 50.000 US-Dollar liegen. Diese Diskrepanz führt zu einer „Heiratsstrafe“, wenn das Gesamteinkommen den Schwellenwert überschreitet, selbst wenn das Einzeleinkommen dafür in Frage käme.
Rechtliche Anfechtungen und IRS-Bestätigung
Bis zum 9. Februar 2026 waren vom IRS keine offiziellen Dividendenprüfungen geplant. Darüber hinaus wird die Rechtmäßigkeit der zugrunde liegenden Tarife vor dem Obersten Gerichtshof angefochten. Eine Entscheidung wird bereits für den 20. Februar erwartet. Wenn die Tarife gesenkt oder gesenkt werden, verschwindet die Finanzierungsquelle für die Dividende.
Bis der Kongress die Finanzierung genehmigt und der IRS klare Leitlinien herausgibt, gibt es kein Berechtigungsverfahren, keine Zahlungsfristen oder bestätigten Kriterien.
Dieser Vorschlag bleibt spekulativ. Die Kombination aus ungewisser Finanzierung, potenziellen rechtlichen Hürden und dem Risiko einer Heiratsstrafe bedeutet, dass viele Amerikaner – einschließlich potenziell berechtigter Ehepaare – sich nicht darauf verlassen sollten, einen Dividendenscheck über 2.000 US-Dollar zu erhalten.






























