Samsung hat sein Galaxy Unpacked-Event für den 25. Februar in San Francisco geplant, wo das Unternehmen seine nächste Generation seiner Flaggschiff-Smartphones vorstellen wird. Für diejenigen, die nicht persönlich teilnehmen können, wird die Veranstaltung per Livestream übertragen. Während keine größeren Designüberarbeitungen zu erwarten sind, wird die Galaxy S26-Serie wahrscheinlich über den neuesten Snapdragon 8 Elite Gen 5-Prozessor von Qualcomm, geringfügige Ladeverbesserungen und bescheidene Kamera-Upgrades verfügen.
KI und Datenschutz stehen im Mittelpunkt
Der größte Schwerpunkt wird voraussichtlich auf Verbesserungen der künstlichen Intelligenz liegen und die Fähigkeiten von Gemini nutzen. Ein wichtiges Feature wird ein neuer Sichtschutz sein, der es Benutzern ermöglicht, Teile ihres Displays gezielt auszublenden. Trotz dieser schrittweisen Änderungen zeichnet sich aufgrund der anhaltenden RAM-Knappheit ein möglicher Preisanstieg ab. Samsung nimmt bereits Reservierungen für das S26 entgegen und bietet Anreize wie ein Guthaben von 30 US-Dollar und die Chance, eine Geschenkkarte im Wert von 5.000 US-Dollar zu gewinnen. Das eingestellte Galaxy S26 Edge wird nach dem verhaltenen Empfang seines Vorgängers aus dem Jahr 2025 nicht erscheinen. Möglicherweise wird neben den Smartphones auch ein neues Paar kabelloser Galaxy Buds-Ohrhörer angekündigt.
Der KI-Gesundheitscoach von Fitbit wird auf iOS erweitert
Der KI-gestützte Personal Health Coach von Fitbit, der bisher nur für Android verfügbar war, wird jetzt für iOS-Benutzer eingeführt. Der von Gemini betriebene Dienst erfordert ein aktives Fitbit Premium-Abonnement und ein iOS-Gerät mit iOS 16.4 oder höher. Die Erweiterung umfasst auch die Unterstützung für Englischsprachige im Vereinigten Königreich, Kanada, Australien, Neuseeland und Singapur. Obwohl dies effektiv ist, sollten Benutzer bei der Weitergabe sensibler Gesundheitsdaten an große Unternehmen vorsichtig sein.
Apple erleichtert den Android-Umstieg
Überraschenderweise hat Apple iOS 17.3 veröffentlicht und damit einen optimierten Prozess für den Wechsel zu Android-Geräten eingeführt. Die Funktion spiegelt Googles jüngste Ergänzung zur Übertragung von Android auf das iPhone wider und ermöglicht die nahtlose Migration von Fotos, Texten, Apps und sogar Telefonnummern. Das Update enthält außerdem eine neue Datenschutzfunktion, „Limit Precise Location“, die den Mobilfunknetzzugriff auf genaue Standortdaten einschränkt. Allerdings ist diese Funktion derzeit auf iPhones mit Apples C1- oder C1X-Modem und unterstützten Mobilfunkanbietern wie Boost Mobile in den USA beschränkt.
Die Betaversion von Android 17 verzögert sich, aber Updates folgen
Google hat den Start der Betaversion von Android 17 ohne Angabe von Gründen verschoben und ist damit von seiner traditionellen Strategie der Entwickler-zuerst-Veröffentlichung abgerückt. Sobald es verfügbar ist (zuerst für Pixel-Telefone), wird das Update die App-Unterstützung für Größenänderung und Fenster-Multitasking für ein verbessertes Erlebnis auf großen Bildschirmen erzwingen. Neue APIs werden außerdem die Kameraleistung und den Audiopegel in allen Apps verbessern. Google plant, häufigere, inkrementelle Updates bereitzustellen als eine große jährliche Veröffentlichung.
YouTube landet endlich auf Apple Vision Pro
Nach zweijähriger Wartezeit ist die YouTube-App nun auf Apples visionOS verfügbar. Benutzer können Standard-2D-Videos in einem virtuellen Kino genießen oder immersive 3D-, 180-Grad- und 360-Grad-Inhalte auf der Registerkarte „Spatial“ erkunden. Bisher konnten Apple Vision Pro-Besitzer YouTube nur über den Safari-Browser ansehen.
Diese Updates spiegeln eine sich schnell entwickelnde Technologielandschaft wider, in der Hersteller sowohl konkurrieren als auch zusammenarbeiten, um verbesserte Benutzererlebnisse zu bieten. Die Betonung von KI, Datenschutz und nahtlosen Geräteübergängen deutet auf eine Zukunft hin, in der sich die Technologie fließender an die individuellen Bedürfnisse anpasst.
