Wie Volkswagen trotz Beinahe-Pleite zum globalen Autogiganten wurde

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Die Volkswagen AG ist der Schwergewichtler im deutschen Automobilbau. Das Unternehmen wurde 1937 mit einer bestimmten Mission gegründet. Sie mussten ein billiges Auto für normale Leute bauen. Der Name lässt sich sogar mit „Volksauto“ übersetzen.

Dann geschah der Zweite Weltkrieg.

Nach dem Krieg halfen alliierte Streitkräfte beim Wiederaufbau der Anlage. Es war ein holpriger Anfang. Doch innerhalb von zehn Jahren produzierte das Werk die Hälfte aller westdeutschen Fahrzeuge. Das ist ein riesiger Anteil am Inlandsmarkt.

Die US-Geschichte war anders. Der Käfer kam zunächst als kleines, rundes Fahrzeug hierher. Die Verkäufe waren stagnierend. Niemand wusste, was er davon halten sollte.

Dann kamen die Anzeigen.

Sie waren lustig. Sie liefen jahrelang. Die Kampagne benannte das Auto in „Käfer“ um. Es hat funktioniert. In den 1960er Jahren war VW der größte Autoimporteur in den Vereinigten Staaten.

Aber Erfolg erzeugt Wettbewerb.

Weitere ausländische Kompaktwagen kamen auf den Markt. Die Preise sind gesunken. Die Margen schrumpften. 1974 stand Volkswagen vor dem Bankrott.

Sie drehten sich stark.

Das Unternehmen führte sportlichere Modelle ein, um relevant zu bleiben. Der Hase war einer dieser Schachzüge. Es trug zur Stabilisierung der Marke bei.

Jahrzehnte später griffen sie auf ihre Geschichte zurück.

1998 brachte Volkswagen einen völlig neu gestalteten Käfer auf den Markt. Es war eine moderne Interpretation einer klassischen Ikone. Heute betreibt die Marke Werke auf der ganzen Welt. Sie besitzen auch Audi und Bentley.

„Die Konkurrenz durch andere ausländische Kompaktwagen brachte VW 1974 fast in den Bankrott, aber das Unternehmen erholte sich durch die Einführung sportlicherer Modelle wie dem Rabbit.“

Warum hat der Käfer überlebt? Das Marketing war der Schlüssel. Aber die Technik machte es erschwinglich. Der Kompromiss war Stil und Funktion. Frühe Käufer bekamen Haltbarkeit. Sie bekamen keinen Luxus.

Mittlerweile kontrolliert der Konzern mehrere Marken. Audi steht in der Hierarchie über VW. Bentley ist purer Luxus. Die Strategie ist klar. Erfassen Sie jeden Preispunkt.

Das Risiko bleibt hoch. Autozyklen sind brutal. Lieferkettenschocks können die Produktion stoppen. Dennoch expandiert VW weiter. Sie haben gelernt, sich anzupassen.

Die Frage ist nicht, ob ihnen eine weitere Krise bevorsteht. So werden sie damit umgehen. Das Kaninchen hat bewiesen, dass es sich drehen kann. Der Käfer von 1998 zeigte, dass sie die Nostalgie neu erfinden konnten.

Was kommt als nächstes für die Gruppe? Der Markt verändert sich. Elektrofahrzeuge sind keine Nische mehr. Traditionelle Verbrennungsmotoren stehen vor Regulierungen. VW muss sein Erbe mit seiner Zukunft in Einklang bringen.

Es ist eine Gratwanderung. Ein Fehltritt und die Marke verliert ihren Vorsprung.

Aber sie haben Schlimmeres überstanden. Der Wiederaufbau nach dem Krieg war schwieriger. Der Einbruch von 1974 war tiefer. Sie haben es geschafft.

Im Moment bauen sie weiterhin Autos. Millionen davon.

Der Zyklus geht weiter.