Wie die St. Louis-San Francisco Railway mit Burlington Northern verschmolz

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Die St. Louis-San Francisco Railway, oft auch „Frisco“ genannt, begann nicht als einheitliche Einheit. Ihre Wurzeln reichen bis ins Jahr 1849 zurück, als der Gesetzgeber von Missouri die Pacific Railroad beauftragte, eine Strecke nach Westen bis zur Staatsgrenze zu bauen, in der Hoffnung, eine Verbindung zu künftigen Eisenbahnlinien herzustellen, die von der Pazifikküste kommen. Es dauerte weitere 27 Jahre, bis die St. Louis and San Francisco Railway 1876 offiziell gegründet wurde. Nach ihrer Gründung erwarb sie jahrelang kleinere Zubringerstrecken, um ihre Reichweite zu vergrößern.

Die Geschichte des Unternehmens ist eine Mischung aus Scheitern und Widerstandsfähigkeit. Sie ging zweimal bankrott – einmal im Jahr 1916 und erneut im Jahr 1947. Doch trotz dieser Zusammenbrüche fand die Eisenbahn zwischen 1950 und 1980 wieder Fahrt auf. Während dieser Jahrzehnte fungierte sie effektiv als Brückenstrecke und verband die großen südlichen und westlichen Eisenbahnnetze. Diese Ära der Stabilität endete, als der Personenverkehr überflüssig wurde. 1967 stellte die Frisco ihre letzten beiden Personenzüge zwischen Kansas City, Missouri, und Birmingham, Alabama ein. Von diesem Zeitpunkt an verkehrte sie ausschließlich als reine Güterbahn.

Als die Frisco 1980 mit Burlington Northern, Inc. fusionierte, kontrollierte sie etwa 4.500 Meilen (7.240 km) Gleise. Das Netzwerk war beträchtlich. Die Linien erstreckten sich südwestlich von St. Louis und Kansas City bis nach Zentral-Texas. Andere Strecken erstreckten sich südöstlich nach Mobile (Alabama) und Pensacola (Florida) und deckten neun Bundesstaaten im Süden und in der Mitte der USA ab. Der Zusammenschluss bedeutete das Ende von Frisco als unabhängiger Betreiber und die Integration seiner Infrastruktur in ein größeres System, das in den kommenden Jahren die Frachtlogistik der Region dominieren sollte.